Über mich.

Jens Schönitz.

Vita

1974
Geboren in Goslar.

1995
Fachhochschulreife.

1996-1997
Zivildienst bei der Lebenshilfe.

1997-1998
Praktikum als Zupfinstrumentenmacher bei Marleaux Bass Guitars.

1999-2001
Ausbildung als Tischler in einer Möbeltischlerrei.

2001-2003
Zupfinstrumentenmacher bei Marleaux Bass Guitars in Clausthal Zellerfeld mit Schwerpunkte:
Herstellung von E-Gitarren und Bässen, Custom- und Sonderanfertigungen

Studium:

2004-2008
Diplom-Musikinstrumentenbauer (FH) Zupfinstrumentenbau, Gitarrenbaumeister.
Auszeichnung für bestes Musikinstrument (6 saitige akustische Bassgitarre) des Studiengangs.

Weitere Tätigkeiten: Akademische Research für die Diplomarbeit Bau und Konzeption von akustischen Bassgitarren. Praktischer, theoretischer und messtechnischer Teil. Restaurierung eines Kontrabasses, Bau von zwei Akustikbässen in spanischer und deutscher Bauweise. Bau von klassischen Konzertgitarren und akustischen Bassgitarren nach eigenem Entwurf, in deutscher und spanischer Bauweise sowie Schellackpolituren von Hand.

2009
Anstellung als Gitarrenbaumeister bei Firma Höfner, Hagenau.

2015
Gründung des Unternehmen SCHÖNITZ GITARREN

 

schoenitz-gitarren-signet

Philosophie

Für mich selbst als Musiker und Bassist war es schon immer eine große Motivation akustische Bassgitarren zu bauen, die nicht nur wirklich überzeugend im Klang, sondern auch im Volumen sich auszeichnen. Meine Instrumente zeichnen sich durch laute, tragfähige Bässe, klangliche Ausgeglichenheit und einem hohen Obertonspektrum aus. Ohne Verstärkung kann ein Bass in Begleitung zweier akustischer Gitarren gespielt werden und ein gutes Fundament bieten. In Abhängigkeit der räumlichen Begebenheit gibt es natürlich auch Grenzen. Parallelen zu einem großen akustischen Kontrabass sind wohl gegeben, aber an Lautstärke und Volumen ist rein physikalisch mit einer akustischen Bassgitarre nur verstärkt an das Potential eines Kontrabasses heranzukommen. Ein hochwertiger Tonabnehmer für die Performance mit einem Verstärker ist in meinen Instrumenten immer als Standard eingebaut.

Für die Besaitung verwende ich Nylonsaiten von Thomastik Infeld. Diese Saiten haben ein sehr angenehmes Spielgefühl und geben einen Kontrabass ähnlichen Charakter mit in den Ton. Für Sonderanfertigungen in verschiedenen Saitendurchmessern arbeite ich sehr erfolgreich mit der Firma Pyramid aus Bubenreuth zusammen. Durch die Verwendung von ausgewählten, erlesenen Tonhölzern sind viele Kombinationen in Bezug auf die akustische Ästhetik und Klangwiedergabe möglich. Ich habe eine große Auswahl an abgelagerten, trockenen Edelhölzern. Jedes Stück Holz hat seinen einzigartigen, individuellen Charakter und macht somit jedes Instrument zu einem Unikat.

Gerade dieser Aspekt macht die Arbeit für mich als Gitarrenbaumeister so vielfältig und unerschöpflich.